Archiv der Kategorie 'Tipps und Tricks'

Was tun wenns brennt? Antirepressionsvortrag im Rahmen der kritischen Ersti-Wochen.

Was tun wenn’s brennt, damit eine Verhaftung oder ein Ermittlungsverfahren nicht zur Katastrophe wird?
Wie verhalte ich mich am besten bei Demonstrationen, welche Angaben muss ich bei Personalienkontrollen oder Festnahmen machen und was ist eigentlich ein EA?
Was darf die Polizei bei Hausdurchsuchungen und welche Rechte habe ich auf der Polizeiwache?
Alles in allem:
Wie schütze ich mich als Aktivist*in vor staatlicher Repression?

Die Rote Hilfe ist eine spektrenübergreifende, linke und bundesweite Solidaritätsorganisation. Wir unterstützen Linke, welche
aufgrund ihres politischen Handelns Opfer von staatlicher Repression geworden sind. Wir versuchen, die politischen Hintergründe von Repression öffentlich zu machen, organisieren finanzielle Hilfe und rechtliche Beratung. Die Unterstützung für die Einzelnen soll zugleich ein Beitrag zur Stärkung der Bewegung sein. Jede*r soll sich mit dem Bewußtsein an politischen Kämpfen beteiligen können, ohne hinterher im Repressionsfall alleine dastehen zu müssen.

Montag 18.11.2019
19:00 Uhr
Ort: Universität Osnabrück, Gebäude 15 (EW-Gebäude), Raum 134.

Ermittlungsausschuss 7. März 2009

Die EA-Nummer für die Gegenaktivitäten am 7. März 2009 lautet:

0160 – 42 517 05

Solltet Ihr widererwartend Probleme mit Polizei bekommen und u.U. sogar ingewahrsam genommen werden, ruft den Ermittlungsausschuss an und meldet Euch.
Teilt am Telefon bitte nur folgendes mit:
- Euren Namen
- Euer Geburtstatum
- Euer Wohnort
- Ob ihr verletzt seid oder Medikamente benötigt etc.
- Was euch vorgeworfen wird
- Wohin ihr gebracht werdet
Sagt bitte auf keinen Fall was Ihr gemacht habt, sondern wirklich nur was euch vorgeworfen wird.

Der EA steht im engen Kontakt zu RechtsanwältInnen und wird sich um euren Verbleib bemühen und sich um euch kümmen.
Sobald ihr wieder freigelassen werdet, ruft ebenfalls den EA an und meldet euch frei. So muss der EA nicht umsonst RechtsanwältInnen bemühen.

Schreibt am Abend, wenn ihr etwas ruhiger geworden seid, ein Gedächtnisprotokoll. Was ist wann passiert? Wie ist alles abgelaufen? Namen von BeamtInnen, Zeugen usw…
Meldet Euch danach bei der Roten Hilfe Ortsgruppe. Wir unterstützen Euch bei alle dem was danach so noch kommen kann.